Am 14. Juli 2026 jährt sich die Flutkatastrophe in Stolberg zum fünften Mal. Trotz der Fortschritte der letzten Jahre sind die Folgen der Flut in der Kupferstadt weiterhin spürbar. Besonders der private Wiederaufbau stellt viele Betroffene vor große Herausforderungen. Doch es gibt Unterstützung: Finanzielle Hilfen des Landes Nordrhein-Westfalen decken bis zu 80 Prozent der Gebäudeschäden ab. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2026 über ein Onlineportal gestellt werden.
Zur Unterstützung bei der Antragstellung und während des gesamten Wiederaufbauprozesses bietet der WABe e. V. in Kooperation mit der Stadt Stolberg ein spezielles Beratungsangebot an. Dieses steht noch bis Ende 2026 zur Verfügung und ermöglicht eine individuelle Begleitung. Ergänzend zu den Landesmitteln können Spendenanträge bei Wohlfahrtsverbänden wie dem ASB, den Johannitern und dem SkF gestellt werden, um Finanzierungslücken zu schließen. Die Johanniter bieten montags von 11:00 bis 13:00 Uhr eine offene Sprechstunde an, und individuelle Beratungstermine sind bei allen Organisationen nach Vereinbarung möglich. Spendenanträge werden individuell geprüft, und die Mitarbeitenden der Projekte unterstützen bei Fragen und vermitteln bei Bedarf innerhalb des Netzwerks.
Neben der finanziellen und organisatorischen Hilfe bieten die Beratungsangebote auch Raum für persönliche Gespräche. Die Verarbeitung der Fluterfahrungen und die Wiederherstellung von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Zuhause bleiben zentrale Anliegen für die Betroffenen.