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Radio Stolberg ECHT. LOKAL. LAUT.
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TĂĽrchen 24: Der leuchtende Weihnachtsmorgen
Eigentlich sollte es ein Schritt nach vorne sein – doch stattdessen sorgt die Einführung der Gelben Tonne in Stolberg aktuell für ordentlich Unmut bei vielen Bürgerinnen und Bürgern.
Ab dem 5. Januar 2026 um 8:00 Uhr konnten erstmals Gelbe Tonnen (240 Liter) online bei Schönmackers bestellt werden. Das Problem:
👉 Für das gesamte Stadtgebiet standen nur rund 345 Tonnen zur Verfügung.
🕗 Punkt 8 Uhr – und nichts ging mehr
Mehrere Stolberger berichten ĂĽbereinstimmend:
Einige nahmen sich extra frei, unterbrachen ihre Arbeit oder saßen pünktlich vor dem Rechner – am Ende gingen sie leer aus. Der Frust darüber ist im Netz deutlich spürbar.
🗑️ Ein bekanntes Problem – seit Jahren
Der Ärger kommt nicht aus dem Nichts. Viele Stolberger kennen die Probleme rund um die Gelben Säcke nur zu gut:
Für viele ist die Gelbe Tonne deshalb keine Komfortlösung, sondern längst überfällig.
🏛️ Stadt verweist auf begrenzten Einfluss
Die Stadt Stolberg hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Stückzahl begrenzt sei. Laut Verwaltung liegt die Bereitstellung nicht in städtischer Hand, sondern bei den Dualen Systemen.
Bürgermeister Patrick Haas erklärte:
„Die Stadt hat keinen Einfluss auf die Stückzahlen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass möglichst alle Interessierten künftig eine Gelbe Tonne erhalten können.“
Sachlich korrekt – emotional für viele trotzdem schwer zu schlucken.
⚖️ Zwischen Verständnis und Enttäuschung
Was aktuell viele Stolberger umtreibt, ist weniger die Frage nach Zuständigkeiten – sondern nach dem Ergebnis:
Warum gibt es keine flächendeckende Lösung, wie sie in vielen anderen Städten längst Standard ist?
Warum mĂĽssen BĂĽrger gegeneinander antreten, um ein GrundbedĂĽrfnis der MĂĽllentsorgung zu erfĂĽllen?
Der Ton in den sozialen Netzwerken ist entsprechend deutlich – und zeigt:
👉 Das Thema trifft einen Nerv.
🎙️ Radio-Stolberg-Fazit:
Die Gelbe Tonne sollte ein Fortschritt sein – fühlt sich für viele aber wie ein Rückschritt an.
Der Bedarf ist da, das Problem bekannt, die Erwartungshaltung hoch.
Jetzt wird entscheidend sein, ob aus dem aktuellen Frust echte Lösungen entstehen.
Stolberg kann es besser –
und viele hoffen, dass genau das jetzt auch passiert.
Geschrieben von: admin
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